Wie sieht der Incident-Response-Plan aus?
amaise verfügt über einen dokumentierten Incident-Response-Plan mit definierten Schweregrad-Stufen und klarem Ablauf:
Schweregrade:
S1 (Kritisch): Datenleck, kompromittierte Zugangsdaten, Ransomware — sofortige Eskalation, alle verfügbaren Ressourcen
S2 (Schwerwiegend): Verdächtiger Zugriff, ausgenutzte Schwachstelle — Reaktion am selben Tag
S3 (Gering): Abgewehrter Angriff, Richtlinienverstoss — Reaktion innerhalb 24 Stunden
Ablauf:
Erkennung (Mitarbeitermeldung, Monitoring-Alarm, externe Meldung)
Bewertung von Schweregrad und Umfang
Eindämmung — betroffene Systeme isolieren, kompromittierte Zugangsdaten widerrufen
Untersuchung — Beweise sichern, Ursache ermitteln
Behebung — Schwachstelle schliessen, Dienste wiederherstellen
Kommunikation — betroffene Parteien und Aufsichtsbehörden benachrichtigen
Post-Mortem — Lehren dokumentieren, Kontrollen aktualisieren
Kundenbenachrichtigung bei Vorfällen:
amaise benachrichtigt betroffene Kunden innerhalb von 24 Stunden nach Feststellung eines Sicherheitsvorfalls, der deren Daten betrifft. Bei S1- und S2-Vorfällen bietet amaise auf Wunsch gemeinsame Koordination (Bridge Calls) an, damit Kunden ihre eigenen regulatorischen Meldepflichten fristgerecht erfüllen können.
