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Wie sieht der Incident-Response-Plan aus?

Verfasst von amaise Support

Wie sieht der Incident-Response-Plan aus?

amaise verfügt über einen dokumentierten Incident-Response-Plan mit definierten Schweregrad-Stufen und klarem Ablauf:

Schweregrade:

  • S1 (Kritisch): Datenleck, kompromittierte Zugangsdaten, Ransomware — sofortige Eskalation, alle verfügbaren Ressourcen

  • S2 (Schwerwiegend): Verdächtiger Zugriff, ausgenutzte Schwachstelle — Reaktion am selben Tag

  • S3 (Gering): Abgewehrter Angriff, Richtlinienverstoss — Reaktion innerhalb 24 Stunden

Ablauf:

  1. Erkennung (Mitarbeitermeldung, Monitoring-Alarm, externe Meldung)

  2. Bewertung von Schweregrad und Umfang

  3. Eindämmung — betroffene Systeme isolieren, kompromittierte Zugangsdaten widerrufen

  4. Untersuchung — Beweise sichern, Ursache ermitteln

  5. Behebung — Schwachstelle schliessen, Dienste wiederherstellen

  6. Kommunikation — betroffene Parteien und Aufsichtsbehörden benachrichtigen

  7. Post-Mortem — Lehren dokumentieren, Kontrollen aktualisieren

Kundenbenachrichtigung bei Vorfällen:

amaise benachrichtigt betroffene Kunden innerhalb von 24 Stunden nach Feststellung eines Sicherheitsvorfalls, der deren Daten betrifft. Bei S1- und S2-Vorfällen bietet amaise auf Wunsch gemeinsame Koordination (Bridge Calls) an, damit Kunden ihre eigenen regulatorischen Meldepflichten fristgerecht erfüllen können.

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