Wie wird der administrative Zugriff auf die Infrastruktur geschützt?
Der Zugriff auf die Produktionsinfrastruktur ist streng kontrolliert:
Bastion-Host: Jede Umgebung verfügt über einen eigenen Bastion-Host in einem privaten Subnetz. Der Zugriff erfolgt ausschliesslich über AWS Systems Manager (SSM) — keine SSH-Schlüssel, keine öffentliche IP-Adresse.
Rollenbasierte Profile: Lesezugriff-Profile für Planungsoperationen, Administrator-Profile für Änderungen. Jedes Profil ist an ein spezifisches AWS-Konto gebunden.
Datenbankzugriff: Erfolgt über kurzlebige föderierte Anmeldedaten gemäss dokumentiertem administrativen Workflow. Manuelle Produktionsänderungen erfordern die Genehmigung der technischen Leitung nach dem Vier-Augen-Prinzip.
IMDSv2: Auf allen Instanzen erzwungen — verhindert SSRF-basierte Credential-Diebstahl-Angriffe über Instance-Metadaten.
MFA: Die Registrierung ist für jede Kontoinhaberin und jeden Kontoinhaber erforderlich und wird bei vierteljährlichen Zugriffsüberprüfungen verifiziert. Die technische Durchsetzung von MFA als Bedingung für die Übernahme privilegierter Rollen ist in Arbeit.
Protokollierung: Alle Zugriffe werden über CloudTrail protokolliert. Alarme bei Root-Account-Zugriff und Security-Group-Änderungen.
Standort und Vetting der Mitarbeitenden: amaise-Mitarbeitende mit Zugang zu Produktionsumgebungen unterliegen dokumentierten Vetting- und Zugangskontrollen. Der Zugriff auf die CH-Umgebung ist unter denselben Kontrollen auf autorisiertes Personal beschränkt, und Schweizer Kundendaten werden ausschliesslich in der Schweizer Umgebung gespeichert und verarbeitet. Für die EU- und US-Umgebungen gelten die gleichen strengen Zugangskontrollen — der Zugriff ist auf autorisiertes Personal beschränkt und wird vollständig protokolliert.
