Wie wird der administrative Zugriff auf die Infrastruktur geschützt?
Der Zugriff auf die Produktionsinfrastruktur ist streng kontrolliert:
Bastion-Host: Jede Umgebung verfügt über einen eigenen Bastion-Host in einem privaten Subnetz. Der Zugriff erfolgt ausschliesslich über AWS Systems Manager (SSM) — keine SSH-Schlüssel, keine öffentliche IP-Adresse.
Rollenbasierte Profile: Lesezugriff-Profile für Planungsoperationen, Administrator-Profile für Änderungen. Jedes Profil ist an ein spezifisches AWS-Konto gebunden.
Datenbankzugriff: Erfordert ein Administrator-Profil → SSM-Sitzung zum Bastion-Host → IAM-authentifiziertes Datenbanktoken (15 Minuten Gültigkeit). Manuelle Produktionsänderungen erfordern die Genehmigung der technischen Leitung nach dem Vier-Augen-Prinzip.
IMDSv2: Auf allen Instanzen erzwungen — verhindert SSRF-basierte Credential-Diebstahl-Angriffe über Instance-Metadaten.
MFA: Auf allen AWS-Konten erforderlich, verifiziert bei vierteljährlichen Zugriffsüberprüfungen.
Protokollierung: Alle Zugriffe werden über CloudTrail protokolliert. Alarme bei Root-Account-Zugriff und Security-Group-Änderungen.
Standort der Mitarbeitenden: Alle amaise-Mitarbeitenden mit Zugang zu Produktionsumgebungen sind in der Schweiz ansässig. Der Zugriff auf die CH-Umgebung erfolgt ausschliesslich aus der Schweiz. Für die EU- und US-Umgebungen gelten die gleichen strengen Zugangskontrollen — der Zugriff ist auf autorisiertes Personal beschränkt und wird vollständig protokolliert.
