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Wie wird die Datenisolation zwischen Mandanten technisch umgesetzt?

Verfasst von amaise Support

Wie wird die Datenisolation zwischen Mandanten technisch umgesetzt?

amaise setzt eine mehrschichtige logische Mandantentrennung ein, die bereits beim Eintritt in das System greift:

  • Entry Proxy: Die Mandanten-ID (CMK) wird bereits beim frühesten Eintritt in das System zugewiesen. Nur verifizierte Anfragen mit gültiger Mandantenzuordnung können auf die entsprechenden Daten zugreifen. Diese strikte Trennung wird über den gesamten Request-Lebenszyklus durchgesetzt.

  • Datenbank (Row-Level Security): Jede Abfrage filtert zwingend nach der Mandanten-ID. Sämtliche Entitäten erfordern dieses Feld. Alle Abfragen verwenden ausschliesslich parametrisierte, typsichere Methoden — SQL-Injection wird dadurch architekturbedingt verhindert.

  • Speicher: Kundendaten in S3 sind mit mandantenspezifischen KMS-Schlüsseln (CMK) verschlüsselt. Jeder Mandant verfügt über seinen eigenen Verschlüsselungsschlüssel, der bereits bei der Zuweisung am Entry Proxy festgelegt wird.

  • Autorisierung: Objekt-basierte Berechtigungsprüfungen erzwingen Zugriffskontrollen (ACL) auf Ebene einzelner Dokumente, Fälle und weiterer Entitäten — inklusive Delegation und Ablaufzeiten.

  • API: Die Mandanten-ID wird aus den authentifizierten JWT-Claims aufgelöst. Jeder Endpunkt erzwingt rollenbasierte Zugriffskontrolle.

Zusätzlich sind die regionalen Umgebungen (EU, US, CH) in vollständig getrennten AWS-Konten betrieben — ohne jeglichen kontoübergreifenden Zugriff.

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