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Welche KI-Modelle und Anbieter verwendet amaise?

amaise setzt folgende KI-Dienste ein:

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Verfasst von amaise Support

Welche KI-Modelle und Anbieter verwendet amaise?

amaise setzt folgende KI-Dienste ein:

Azure OpenAI (Microsoft) — für LLM-Inferenz (Dokumentklassifizierung, Metadatenextraktion, Zusammenfassungen, Fragebeantwortung). Die Verarbeitung erfolgt regional:

  • EU: EU-Datenzone von Azure — Verarbeitung auf EU-Regionen beschränkt (France Central, Germany West Central, Italy North, Poland Central, Spain Central, Sweden Central, West Europe)

  • US: US-Datenzone von Azure — Verarbeitung auf US-Regionen beschränkt (Central US, East US, East US 2, North Central US, South Central US, West US, West US 3)

  • CH: Switzerland North (Modelle ausschliesslich auf Switzerland North beschränkt)

Gemäss den Bedingungen von Microsoft können Prompt- und Completion-Inhalte bis zu 30 Tage lang zum Zweck der Missbrauchsüberwachung aufbewahrt werden, sind ausschliesslich für autorisierte Prüfer:innen von Microsoft zugänglich und werden niemals zum Trainieren oder Verbessern von Modellen verwendet. amaise selbst protokolliert nur Token-Anzahlen — keine Prompt- oder Completion-Inhalte.

Google Document AI — für OCR-Verarbeitung (optische Zeichenerkennung) bei EU- und US-Kunden. Die Verarbeitung erfolgt in der jeweiligen Region: EU-Dokumente in der EU, US-Dokumente in den USA.

Microsoft Azure AI Document Intelligence — für OCR-Verarbeitung bei Schweizer Kunden. Standardmässig in der Schweiz gehostet (Switzerland North). Kann zusätzlich für EU-Kunden (West Europe) und US-Kunden (East US) aktiviert werden.

Amazon Textract (AWS) — liest bei EU- und US-Kunden ausgewählte Dokumentseiten (Formulare, Tabellen, Handschrift) in derselben AWS-Region, um die Extraktion von Zusammenfassungen, Diagnosen und Dokumentdaten zu verbessern. Wird für Schweizer Kunden nicht eingesetzt.

Optionale juristische Recherchequellen — wenn sie für einen Workspace aktiviert sind, werden Rechercheanfragen an externe Quellen wie Perplexity (Webrecherche, USA) und Schweizer Rechtsprechungsdatenbanken gesendet. Sie erhalten ausschliesslich Suchanfragen — keine Dokumente. Die aus dem Fall bekannten Namen werden automatisch entfernt, und Anfragen, die danach noch Identifikatoren wie ein Geburtsdatum oder eine Sozialversicherungsnummer enthalten, werden blockiert. Ist LegalPilot aktiviert, sendet er die Frage der Person unverändert an Perplexity.

Der Verarbeitungsort pro Umgebung ist im Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) und in der Liste der Unterauftragsverarbeiter festgelegt.

Dokumentbilder werden nur vorübergehend für die OCR gespeichert (spätestens zwei Tage), nach der Verarbeitung gelöscht und nicht für Training verwendet.

Die spezifischen Modellversionen werden pro Umgebung in der Infrastrukturkonfiguration definiert und fixiert. Die Plattform ist modellagnostisch und konfigurationsgesteuert — keine Modellversion ist im Anwendungscode fest codiert.

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